If you do it with passion, you will not lose

Ein Grund, nicht aus Konventionen auszubrechen, ist Angst. Angst davor, zu scheitern. Keinen Erfolg zu haben. Sein Gesicht zu verlieren. Aber sein Gesicht verliert nur, wer sich selbst nicht treu ist. Und einer der größten Erfolge ist es, zu begreifen, dass man aus Niederlagen oft mehr lernen kann als aus den Siegen.

Auch wenn Siege die Belohnung für harte Arbeit sind, waren sie nie die Motivation für all das, was wir tun: die Rennen, die Reisen, das Training, der Nachwuchs. Das wichtigste war stets, mit ganzem Herzen bei der Sache zu sein: 2010, als wir unser erstes Team gegründet haben, genauso wie am heutigen Tag.

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Es ist wahrscheinlich nicht cool, mit Pushbikers eine eher altmodische Bezeichnung zu wählen. Auch dass wir auf eine Profilizenz verzichten, dürfte auf Unverständnis stoßen. Und warum haben wir uns bloß auf den Bahnradsport spezialisiert? Die Antwort ist simpel: weil sich all diese Entscheidungen gut angefühlt haben. Sie erlauben uns, die Rennen zu fahren, auf die wir Lust haben. Und wenn man etwas aus Leidenschaft macht, hat man bereits gewonnen.

Das geben wir auch dem Nachwuchs mit, unseren Future Stars. Wenn es uns gelingt, den Jungen und Mädchen, die unter der Maloja Pushbikers-Flagge fahren, Freude zu vermitteln, kommt der Erfolg von ganz alleine.

Wenn man einmal damit anfängt, aus Konventionen auszubrechen, kann man schwer damit aufhören. Wieso sollten wir zum Sechstagerennen nach London fliegen, wenn wir das Wohnmobil nehmen können? Was wir als Team auf Tour erleben, ist viel wichtiger als die Trophäen, die in unserer Vitrine stehen.

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Die Pushbikers sind nicht angetreten, um es besser zu machen als der Rest. Wir wollten es anders machen. Den Sport beleben. Revolutionieren. Die Fahrer inspirieren, neue Wege zu erkunden und sich nicht nur auf festgelegten Bahnen in einer Rennhalle zu bewegen.

Was bleibt, wenn wir die Ziellinie überqueren, ist nicht die Platzierung. Es ist der Jubel der Zuschauer, der die Halle füllt. Der Geruch des Kettenfetts und Schmieröls. Das geschmeidige Klicken der Kugellager. Der Schweiß, der die Wangen hinunterströmt. Das Funkeln in den Augen des Teams. Der gesamten Familie.

Die Maloja Pushbikers fahren aus Liebe zum Sport. Der Freude, als Team erfolgreich zu sein. Und um die Welten zu erkunden, die uns der Radsport öffnet.

Als wir 2010 mit dieser Philosophie aufgebrochen sind, hätten uns wohl die Wenigsten zugetraut, dass wir sieben Jahre später mit einem internationalen Team weltweit Rennen gewinnen. Und irgendwie stehen wir gerade erst am Anfang. Die Maloja Pushbikers Future Stars können das bezeugen.

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