GRASMANN BEGINNT DAS JAHR SO, WIE ER ES BEENDET HAT: MIT EINEM SIEG

MUNTANER David ( ESP ) – GRASMANN Christian ( GER ) - Maloja Pushbikers – Querformat - quer - horizontal - Landscape - Event/Veranstaltung: Revolution Round 5 Manchester 2016 – Category/Kategorie: Track Cycling - Location/Ort: Europe – Great Britain - Manchester - National Cycling Centre - Date/Datum: 02.01.2016 – Saturday - Photographer: © Arne Mill - frontalvision.com

Maloja Pushbikers Teamchef Christian Grasmann hat einen Lauf: kurz vor Jahresende am 30.12.2015 siegte er gemeinsam mit dem Dänen Jesper Morkov beim prestigeträchtigen 100 Kilometer Madison in Kopenhagen. Und auch im neuen Jahr konnte man das Siegerlächeln bei Grasmann schon wieder sehen. Live auf Eurosport gewann er am Samstag zusammen mit dem Spanier David Mutaner die Madison-Jagd im Rahmen der Revolution Cycling Series.

Besser als mit einem Sieg kann man ein Jahr nicht beenden – und besser als mit einem Sieg kann man es nicht beginnen. Maloja Pushbiker Christian Grasmann ist beides gelungen. Nach seinem Sieg beim 100 Kilometer Madison in Kopenhagen musste Grasmann bereits am 1. Januar 2016 wieder seine Koffer packen, um nach Manchester zu fliegen. „Gibt es einen besseren Start ins neue Jahr, als nach Manchester zu fliegen?“, twitterte Grasmann voller Motivation auf dem Weg zur fünften Runde der Revolution Cycling Series. Es sollte einen noch besseren geben.

Podestplätze gab es aber zunächst nicht für die Maloja Pushbikers Christian Grasmann und den spanischen Madison-Spezialisten David Mutaner. Im Punktefahren gelangen ihnen die Plätze vier (Mutaner) und zehn, bei der fliegenden Runde Platz sieben. Grasmann konnte im Scratch-Rennen dank eines Rundengewinns auf Rang sechs fahren. Gemeinsam fuhr die deutsch-spanische Paarung dann beim Mannschaftsausscheidungsfahren auf den vierten Platz. Den Sieg sicherte sich dort Sprintstar Mark Cavendish mit Sechstagespezialist Marc Hester. „Die Konkurrenz war in Manchester so groß wie selten. Vor allem Großbritannien nutzt die Revolution Cycling Series als Vorbereitung auf die Weltmeisterschaften und die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro“, sagt Grasmann. Wie sich Cavendish und Co. in Manchester präsentierten, wollten auch viele Zuschauer in der Halle und am TV sehen – das Radstadion war ausverkauft, Eurosport übertrug die Wettkämpfe live in alle europäischen Länder.
Weder von der Konkurrenz noch von der Live-Übertragung beeindruckt zeigten sich Grasmann und Mutaner beim abschließenden Rennen, der Madison-Jagd. In eindrucksvoller Manier demonstrierten die Maloja Pushbikers ihre Stärke und konnten als einziges Team zwei Rundengewinne herausfahren. „Ich liebe die Rennen in Großbritannien und freue mich riesig über den Sieg mit David im Madison. Wir konnten beide keinen besseren Einstieg in das neue Jahr haben und es ist eine tolle Premiere für David in unserem Trikot. Bei den Sechstagrennen in Bremen und Berlin wird er wieder für die Maloja Pushbikers starten“, sagt Grasmann.

Ebenfalls im Trikot der Maloja Pushbikers unterwegs war Matthew Rotherham. Der Sprinter aus Bolton/England begeisterte mit seinen Sprints das Publikum – und konnte im Sprintturnier jeden einzelnen seiner Läufe gewinnen. Im Keirin belegte er den zweiten Platz.

Das Finale der Revolution Cycling Series findet am 23. Januar ebenfalls in Manchester statt.

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