Fixed42 World Championships – mit den Maloja Pushbikers Fem

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2016 holte sich Pushbiker Alex Müller bei den Männern den inoffiziellen Weltmeistertitel. Diesmal konnte er krankheitsbedingt nicht starten, aber unsere Frauen waren in Berlin dabei. Lest hier einen kleinen „Lagebericht“ der Maloja Pushbikers Fem.

 


 

Treffpunkt 15:00 Uhr. Straubing. Autoschlüssel Übergabe. Sofie beendet dort noch ihre Arbeit während Lena schon mal das Auto einräumt. Pünktlich um 15:15 Uhr wurde ausgestempelt und es ging los!

Nächster Stop: Himmelkron. Sabina wurde aufgesammelt und auch Marina und Peter, die uns als Physiotherapeutin und Betreuer für das Wochenende begleiten. Wir stellen in unserem Navi den Zielort BERLIN eingegeben und Abfahrt. 

Und was machen wir morgen? „AUSSCHLAFEN und keiner stresst“ (…fünf böse Blicke auf Sofie gerichtet) – okay, okay!

Samstag morgen war daher erst einmal Frühstücken in einem Cafe angesagt. Dank Sabinas „Hipster Cafe Spürnase“ war schnell ein gutes gefunden. Danach ging es auf das Tempelhofer Feld zum Vorbelastung fahren und direkt weiter zur Nummern Ausgabe. Naja, nicht direkt, erstmal Bilder machen (= auf einen Container klettern und versuchen heile wieder runter zu kommen – was macht man nicht alles für ein gutes Bild). 

Die Bilder im Kasten, die Nummern geholt und super hungrig ging es dann zurück zu Marion. Pasta Party war angesagt. Egal ob kochen, Picknick oder Essen gehen. Da sind wir definitiv unschlagbar als Team. Keine halbe Stunde später stand das Essen am Tisch. Mit dem Motto „Masse rollt“ haben wir den Abend essend ausklingen lassen. Noch die Taktik fürs Rennen besprochen, eine Runde „wer bin ich“ für Fortgeschrittene gespielt (mit Werkzeug und Radteilen) – und ab in Bett.

 


 




Raceday.

 

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42,195 km. 81 Frauen.  Autobahn. Flugplatz. Regierungsviertel und als Krönenden Abschluss das Brandenburger Tor – die Location kann sich sehen lassen!

Der Plan war es, die zwei Lokomotiven Marion und Sofie vorne Tempo machen zu lassen um die schnellen Beine von Lena, Sabina und Janine für den Schlusssprint zu schonen.

 Das Ergebnis: zweimal Top 10! 
Lena fährt auf Platz 6, Sabina auf Platz 10.
Unser Fazit: Das Finale war zugegebenermassen echt chaotisch. Wir mussten uns erst einmal durch die abgefallenen Männer kämpfen, die noch auf der Strecke waren – was nicht ganz einfach war. Aber wir sind zufrieden, denn unser Plan, eine aufs Podest zu fahren, ist zwar nicht ganz aufgegangen, aber wir haben super zusammen gearbeitet.

 


 

Und wie fanden unsere Begleiter das Wochenende zusammen mit dem Team?

Peter: „Ein echt krass geordnetes Chaos. Keiner hat einen wirklichen Plan aber trotzdem funktioniert alles. Auch wenn manchmal vier Leute an einem Rad schrauben – am Ende läufts.
 Was mich verblüfft hat: Wie kann man innerhalb von zwei Minuten mitten in Berlin ein Picknick aufbauen, das schon eher einem Festmahl ähnelt? Hut ab, das haben die echt drauf.“

Marina: „Die haben einfach genau so einen an der Klatsche wie ich. Wer denkt die Insta Storys sind gestellt – falsch gedacht – die sind sogar noch verrückter. Und es dauert keine fünf Minuten, dann ist man schon mittendrin und auch ein Teil vom Maloja Pushbikers Fem Team.“


 

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Wir sind definitiv auf dem richtigen Weg. Teamwork makes dream work. Mit dem Motto geht es für uns weiter.

Next Stops:
Für Sabina und Sofie standen an einem der folgenden Wochenenden 420 Kilometer auf dem Plan – von München an den Gardasee. Sie haben es geschafft – mit einem breiten Lächeln.
Lena ging beim Mondsee Radarathon an den Start – und fährt einen beachtlichen Sieg ein. Und als Team stehen wir im Juli beim Red Hook Crit in London an der Startlinie.
Es wird also nicht langweilig!

 


 

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Photos: Sebastian Hofer/ Click.Inspired Photography

 


 

 

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