Nick Stöpler Zweiter in Cottbus

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Wieder ein Sprung auf das Treppchen: Bei den International Cycling Days in Cottbus belegten der Maloja Pushbiker Nick Stöpler und sein Partner Yoeri Havik Platz zwei hinter Roger Kluge und Theo Reinhardt. Aber auch Christian Grasman, Max Beyer und Marcel Kalz mischten die Konkurrenz auf.

 


 

Dabei begannen die Cycling Days am Freitag mit Hürden. Für Marcel Kalz und seinen Partner Kersten Thiele gab es bereits in der ersten Jagd einen Dämpfer. Thiele stürzte nach etwa 30 Runden unverschuldet und hatte dann ein paar Probleme, wieder ins Rennen zu kommen. Kalz dazu: „Es lief leider nicht wie gewünscht. Abhaken, weiterfahren.“ Teamchef Christian Grasmann und Max Beyer mischten dagegen sofort vorne mit und bewiesen, dass sie mit um das Podium fahren können. Auch der holländische Maloja-Fahrer Nick Stöpler und sein Partner Yoeri Havik zeigten hier bereits eindrucksvoll, dass sie bei den Cottbuser Cycling Days eine wichtige Rolle spielen würden – und nebenbei haben sie ihr Punktekonto fleißig aufgestockt.

Grasmann und Beyer blieben auch am nächsten Tag auf Erfolgskurs: Sie entschieden am Samstagvormittag die Madison-Jagd über 90 Runden deutlich für sich. Damit standen sie im Finale um die ersten Plätze ganz vorn. Auch Marcel Kalz hatte einen Lauf: Wegen einer Revision von Kian Emadi aus Großbritannien gewann er das Finale im Keirin.

 

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Im Finale am Samstagabend ging es sofort zur Sache. Im ersten Wettkampf, dem Mannschafts-Ausscheidungsfahren, wurden Marcel Kalz/Kersten Thiele Zweite – nur knapp geschlagen von Marc Hester und Jesper Morkov. Dritte wurden Grasmann/Beyer.

Bei der Großen Finaljagd über 150 Runden und 50 Kilometer konnten Grasmann und Beyer frühzeitig einen Rundengewinn mit den späteren Siegern Kluge/Reinhard erzielen. Damit lagen sie klar auf Treppchen-Kurs. Doch dann legten auch Stöpler/Havik und Leif Lampater/Henning Bommel nach und fuhren einen Rundengewinn heraus, kurz darauf auch die schnellen Schweizer, Tristan Marguet/Claudio Imhof. Somit sprangen die Podest-Platzierungen immer hin und her. „Wir haben uns die Seele aus dem Leib gefahren. Es war absolut irre und spannend bis zum Schluss“, fasste Grasmann zusammen.

Am Ende mussten die Sprints entscheiden. Grasmann/Beyer hatten viel investiert und mussten am Ende Tribut zollen. Sie fuhren noch einen starken fünften Platz heraus. Kalz/Thiele landeten auf Rang neun. Deutlich frischer zeigten sich zwar Stöpler/Havik, doch gegen Radprofi Roger Kluge war im reinen Sprint kein Kraut gewachsen: Er entschied die letzte Wertung für sich und gewann somit die Cottbuser Cycling Days. Nick Stöpler war mit seinem Ergebnis sehr zufrieden: „Wir haben alles gegeben und wurden ordentlich belohnt. So muss es sein!“

 

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Fotos: Frank Hammerschmidt


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