Red Hook Mailand: Klassenfahrt oder doch Rennwochenende?

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Zum ersten Mal traten die Pushbikers Fem beim Red Hook als Team an. Mailand markiert das Ende der Rennserie für 2017, nicht aber der Energie der indigo blauen Damen. Lest mehr von Camping, Rennvorbereitung und Sightseeing...

 


 

Schon Anfang des Jahres stand fest: nach Mailand fahren wir mit Camper Carlo.
Und jetzt lässt sich sagen: Unser Jahr war unglaublich. Dass wir zu elft nach Mailand angereist sind, liegt wohl daran, dass wir unsere Freunde mit unserer Begeisterung an den Fixie Rennen angesteckt haben. #itsfemstyle – scheint als wäre es ansteckend. Aus einem Camper und der üblichen Pushbikers Gang – inklusive Ludwig und Alex – wurden also schnell drei VW Busse und noch mehr Räder als sonst.

 

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Anreise war am Freitag. Für die einen früh am Morgen, um am legendären Track Day im Velodromo Maspes-Vigorelli teilnehmen zu können; für die anderen Abends nach Uni und Arbeit.
Vorbelastung auf der Bahn, damit unsere Fixie Räder zur Abwechslung auch mal da fahren dürfen, wo sie eigentlich hin gehören. Ganz nach dem Motto: mal mit den Gegnern zu fahren, statt nur immer gegeneinander zu kämpfen. Das sind die Kleinigkeiten, die so ein Red Hook Crit besonders machen.

 

Am Abend hieß es dann Treffpunkt Camping Platz. Gemeinsam Pizza essen! Und die letzten Tipps an die Gastfahrerinnen weiter geben. Ob die alle so aufbauend waren, ist fraglich, denn natürlich wurden alle Stürze und Defekte der letzten Crits noch einmal ausführlich geschildert.
Es wäre aber kein Fem Wochenende und erst recht kein Camping Wochenende ohne ein riesiges Frühstück. Und da unser Spruch wie immer „Masse rollt“ ist, wurde vor dem Rennen erst einmal ausgiebig gebruncht. Was sich wieder bestätigt hat, wie heuer so oft: wenn man mit vielen Leuten unterwegs ist, und jeder etwas mitbringt, gibt es oftmals das beste Essen. Von Feigen über Porridge bis Lachs und Kuchen gab es wirklich alles.

 


 

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Das Rennen. Zum Abschluss der Saison hatten wir noch ein mal richtig gutes Wetter. Bei fast sommerlichen Temperaturen hieß es ein letztes mal ALLES GEBEN. Leider war das Glück dieses Mal aber nicht auf unserer Seite. Zwei Defekte, ein Sturz und ein 27. Platz waren das Ergebnis für die Pushbikers Fem. Wenn das Rennen schon nicht nach Plan läuft, sollte wenigstens alles andere stimmen – deshalb haben wir den Rest dafür umso besser gemeistert.
Anfeuern und die Stimmung genießen – check.

 


 

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Und obwohl Mailand nur ein Wochenend-Kurztrip war, durften die legendäre Afterparty und der Sightseeing Part nicht fehlen. Wie immer wurde auf die ein oder andere Stunde Schlaf verzichtet und dafür am Morgen ein Kaffee mehr getrunken.

Sonntag. Post-Race-Fixie-Ride durch die Stadt – egal wo, egal wie, hauptsache mit dem Rad. Das ist Pflicht nach jedem RHC. Mit 11 Fixies durch die Shopping Straßen von Mailand zu fahren, Fotoshooting vor dem Dom, Eisdielen testen und Pizza essen. Wer so etwas noch nie gemacht hat, verpasst etwas!

 


 

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So wie es bei den New Yorker City rides das Ziel war,  Skidden zu lernen, stand dieses Mal der Track Stand am Plan. Gesagt, getan. Am großen Platz vor dem Dom wurde zwischen 1000 Touristen und noch mehr Tauben geübt. Die Bilder können sich sehen lassen!
Mailand- definitiv ein gelungener Abschluss.

Eure

Maloja Pushbikers Fem *

 

 


 

Fotos: Rebecca Biel // Chiara Radeschi // Mathias Wijst. Thanks!

 


 

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